Über Mich - Carsten Andreas Resch

Der Ursprung meines Schmerzes

Meine Geschichte beginnt mit meiner Familie. Ich habe durch meinen Vater viel unter seelischer Gewalt gelitten und passend dazu habe ich alle möglichen Krankheiten gehabt, dazu habe ich alles sehr intensiv gefühlt, dementsprechend hatte ich jede Menge Allergien bis Mitte 30. Ergänzend begleitet mich noch eine angeborene Erkrankung.

Kindheit zwischen Dunkelheit und Fantasie

Ich habe als Kind selten das Gefühl gehabt, dass ich willkommen bin, geschweige denn, dass mich überhaupt jemand liebt. Selbstbewusstsein oder Selbstwert waren für mich Fremdwörter. Trotz dieser Ausgangssituation habe ich als Kind mit Freunden, Nachbarn oder Bekannten viel gelacht, ja, ich war sogar fröhlich, aber ich war trotzdem nicht sehr kontaktfreudig, eher schüchtern und verschlossen und habe wenig erzählt, ich wollte mich nicht blamieren. Ich habe viel geweint.

Wir hatten einen Familienbetrieb und wir mussten alle in der frühen Jugend viel arbeiten, was für uns grundsätzlich ok war. Mein Vater hat viel und hart gearbeitet, grundsätzlich ging es uns gut, wir waren nicht arm und hatten immer Essen auf dem Tisch und es ging uns äußerlich gut. Die Gunst meines Vaters konnte ich jedoch nie gewinnen.

Ich habe alle Emotionen immer in meinem Körper gefühlt, ich hörte alle Stimmungen und hörte quasi die Flöhe husten. Mein Vater war immer sehr laut und ich wurde immer leiser, meine Stimme versagte immer wieder. Ich flüchtete mich viel in meine Fantasie und malte mir innerlich Bilder, in denen ich regelrecht versunken war, das hat mir immer geholfen. Nachts hatte ich große Angst, ich habe viel von dunklen Monstern geträumt. Meine Fantasie war sehr ausgeprägt und ein idealer Fluchtort.

Der Weg in die Eigenverantwortung

Schon in meiner Jugend habe ich Bücher von Hermann Hesse und viel griechische Literatur gelesen. Dies hat mich immer in eine andere Welt gebracht und ich habe mir Fragen gestellt, die ich erst Jahre später beantworten konnte. Nach dem Tod von meinem Vater habe ich viele Psychotherapien durchgemacht.

Endlich durfte ich meine Ausbildung selbst bestimmen und ich habe mich entschieden, neben einer Berufsausbildung, eine Abendschule zu besuchen, später die VWA, eine Weiterbildung nach der anderen und wurde zusätzlich im Berufsleben sehr erfolgreich. Ende 20 war ich schon Führungskraft. Generell habe ich viel von den Menschen um mich herum gelernt, mein Leben war von bestimmten erfolgreichen Unternehmern als Vorbild geprägt. Mein Leben lebte ich nach dem Motto: „Ohne Fleiß kein Preis“. Ständig neues Wissen lernen prägte meinen Alltag. Meine Freizeit vernachlässigte ich stark und Freunde auch, ich habe meine Güte aus meinem Herz entlassen.

Der Wendepunkt nach dem Tod der Mutter

Meine Mutter starb, als ich Mitte 30 war. Nach ihrem Tod habe ich begonnen, vieles in Frage zu stellen, auch meine Entwicklung und auch meinen Ehrgeiz. Das Buch von Thorwald Dethlefsen „Schicksal als Chance“ habe ich gelesen, danach habe ich mich mit dem Leben von Albert Einstein und Rudolf Steiner, Freud und Jung beschäftigt, sehr intensiv die Bibel und dazugehörige Bücher gelesen und all meine Fragen (Katalog mit ca. 100 Fragen) mit einem wohlwollenden Pfarrer besprochen und selbstkritisch reflektiert.

Aus dieser Entwicklung heraus begann ich Ende 30 ehrenamtlich, alte kranke Menschen zu betreuen und Jugendliche mit einem schwierigen Hintergrund zu begleiten. Tief aus meinem Innern hatte ich das Bedürfnis, menschennah zu wirken. In dieser Zeit habe ich viel Literatur über das Leben verschlungen, diese Bücher gaben mir das Gefühl, dass ich nicht allein mit meiner Geschichte war, ich fühlte mich verstanden, alle meine Gedanken im Kopf fanden plötzlich einen Hafen.

Ich lernte etwas über Selbstverantwortung und für mich das Allerwichtigste: Ich habe mich langsam wieder selbst gespürt, auch wenn ich in dieser Zeit davon immer wieder abgekommen bin. Das erfuhr ich dann besonders in meinen Beziehungen und den daraus entstandenen Konflikten und meinem Selbstbetrug. In dieser Zeit habe ich mich sehr intensiv selbst reflektiert.

Wahrhaftige Kommunikation mit meinem Inneren Kind

Ich spürte, das Leben besteht nicht nur aus Beruf, Lernen und Selbstreflexion, sondern aus viel mehr. Trotz der vielen neuen Erkenntnisse bin ich erneut in eine extreme Lebenskrise geraten, die mich tief gesundheitlich und seelisch erschütterte, wieder war eine private Beziehung die Ursache. Das, was ich bisher in den Krisen am besten gelernt hatte, wandte ich wieder an. Ich stand wieder auf und begann noch einmal, alles, was ich gelernt habe, zu wiederholen und stellte fest, dass ich mich überhaupt nicht mit meinem inneren Kind ernsthaft praktisch beschäftigt habe.

Jetzt hatte ich verstanden, woher meine nicht verarbeitete Wut und meine ständigen Konflikte kamen. Alles fiel mir wie ein Schleier von den Augen. Letztlich haben mir meine erfahrenen Krisen meine inneren Konflikte gespiegelt. Wichtig war für mich auch, dass ich erstmals bewusst lernte, meine innere Stimme wahrzunehmen, die mir Orientierung gab. Hier bekam für mich der Satz „Im Innen wie Außen und Außen wie Innen“ eine bedeutende Rolle.

Der Beginn meines spirituellen Weges

Als ich eine Taschenbuchreihe von Thorwald Dethlefsen las, entschied ich mich 2010, mit Hilfe der Astrologie meinen inneren Weg zu erforschen und zu bearbeiten. Damit erschloss sich mir mein spiritueller Weg, den ich noch heute gehe, auch wenn er nicht populär ist. Durch diesen Weg verlor ich mit der Zeit alle meine Allergien und viele chronischen Schmerzen, die davor kein anderer heilen konnte. Viele meiner Medikamente machten mich nur müde. Ich lernte, achtsamer durch das Leben zu schreiten.

Zusätzlich absolvierte ich die Ausbildung zum Lehrer des hermetischen Weges nach Peter van Veen. Mit dieser Arbeit und der damit verbundenen permanenten Selbstreflexion wurden meine persönlichen Beziehungen stabiler und ich lernte mich selbst viel besser kennen. Ich begann in dieser Zeit, regelmäßig in die Stille zu gehen und meditierte, was mich innerlich trotz beruflichen Stresses ruhiger machte. Ich erfuhr sehr viel über meine innere Welt. Meine Blutwerte wurden besser und mir ging es, für meine Verhältnisse, gut.

Beruflicher Erfolg und spirituelle Vertiefung

Im Jahr 2015 erlangte ich mein nebenberufliches BWL-Diplom mit dem Schwerpunkt Personalmanagement und Wirtschaftsinformatik und zusätzlich erreichte ich 2016 ein wichtiges berufliches Karriereziel. Somit legte ich mich noch mehr ins Zeug und habe den Sport, Freunde etc. wieder vernachlässigt. Meine Arbeit hat mir sehr viel Freude bereitet. Trotzdem habe ich wieder meinen Körper vernachlässigt.

Zusätzlich arbeitete ich auch spirituell weiter und konnte nebenbei vielen Menschen helfen, die in ähnlichen Situationen waren. Diese Menschen wurden mir geschickt. 2018 absolvierte ich eine Ausbildung zum Personal- und Business-Coach, ab diesem Zeitpunkt wusste ich, dass ich meine Erfahrungen später einmal weitergeben möchte, wusste aber noch nicht wie. Wichtig war mir eine Kombination aus unserem komplexen Energiekörpersystem und Herzbewusstsein.

2019 absolvierte ich bei Rüdiger Dahlke die Ausbildung zum ganzheitlichen Gesundheitsberater, hier musste ich erneut in meine tiefsten Tiefen hineinschauen und mich selbst reflektieren. 2020 absolvierte ich zusätzlich die Ausbildung zum Epigenetik-Transformations-Coach bei Timo Janisch und Manuel Burzler. Alles wieder im Vollgas nebenbei.

Zusammenbruch und Wiedergeburt

Es begann die Corona-Zeit, das bedeutete: noch einen Gang höher schalten und alles geben, denn ich wollte ein gutes Vorbild für meine Kollegen sein. Im Herbst 2021 schlichen sich erhebliche berufliche Konflikte in mein Leben und Ende 2021 hatte ich einen gesundheitlichen Totalzusammenbruch. Es begann die größte Krise meines Lebens. Meine Blutwerte waren alle eine Katastrophe und ich war überzeugt, dass ich nie mehr richtig arbeiten konnte. Ich erlitt einen medizinischen und einen psychologischen Burnout, neben zahlreichen anderen körperlichen Ausfällen.

Heilung durch innere Arbeit

Während eines längeren Klinikaufenthalts, bei dem ich erneut mein gesamtes Leben mit den Ärzten medizinisch und psychologisch analysierte, wurde mir klar, was passiert war. Nach meiner Ohnmacht stand ich wieder auf, erlangte meine Disziplin zurück und arbeitete Schritt für Schritt meine körperlichen und psychischen Themen ab. Ich änderte in vielen Bereichen mein Leben drastisch.

Ohne Psychopharmaka und mit der Verbindung von Sport, Natur, Gesprächen, Spiritualität, Meditation und dem Aufbau des Vertrauens zu mir selbst gelang mir der Schritt zurück in den beruflichen Alltag. Die Gesetze „Ursache und Wirkung“, „das Resonanzprinzip“ oder „das Gesetz des Anfangs“ integrierte ich in mein Leben. Ich entwickelte reale Selbstliebe, realen Selbstwert und Selbstwirksamkeit.

Mein heutiges Wirken

Heute lebe ich meistens nach meinen Erkenntnissen und habe das innere Bedürfnis, diese Erfahrungen an interessierte Menschen mit ähnlichen Erfahrungen weiterzugeben. Wir sind viel mehr als nur unser Körper. Heute bin ich allen Beteiligten und allen Umständen sehr dankbar, dass dies alles passiert ist, denn sonst wäre ich nicht der Mensch, der ich heute bin – ein Herzensführer, der Menschen unterstützt, ihr Steuerrad zur Selbstwirksamkeit selbst in die Hand zu nehmen.

Du bekommst Tiefe und Zeit, damit Du die Ebenen Deines Lebens selbst erkennst.